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Piona News - Ausgabe 7, November 1999
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e-motion@l business® - neue Wege zum Erfolg

Inhalt


Impressum


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Extra-News Bundesverdienstkreuz für Gründerin der FrauenTechnikZentren

Am 15. November 1999 bekam Dr. Ellen Sessar-Karpp das "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" durch die Hamburger Bürgermeisterin Krista Sager verliehen.
Ellen Sessar-Karpp bekam die Auszeichnung für ihre langjährigen frauenpolitischen Aktivitäten, die bereits Mitte der siebziger Jahre in Freiburg mit dem "Neuen Start ab 35" begannen. Nach ihrem Umzug gründete sie zusammen mit Ingrid Ellebrecht 1985 das erste FrauenTechnikZentrum in Hamburg, weitere Zentren folgten; 1991 entstand das erste FrauenTechnikZentrum in Leipzig. Seit 1995 beschäftigt sie der Aufbau des Technologie- und Beratungszentrums "Göselhaus" im Süden von Leipzig, in Dreiskau-Muckern (tbz-goeselhaus.de).
Ellen Sessar-Karpp, 55: "Nichts habe ich alleine unternommen, sondern immer in einem kleinen Team von phantastisch kreativen und durchsetzungsfähigen Frauen".
Herzlichen Glückwunsch!


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Unternehmerinnen in der Informationsgesellschaft

Die Fachtagung e-motion@l business - neue Wege zum Erfolg fand vom 30.9. bis 2.10.1999 in Frankfurt am Main statt. Initiiert und durchgeführt wurde die Tagung vom Zentrum für Weiterbildung, Frankfurt.
Als KooperationspartnerInnen beteiligten sich

  • Women.de GmbH
  • Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU)
  • Deutsches Gründerinnen Forum e. V. (DGF)
  • Galli Frankfurt (Unternehmens-theater)
  • bmb+f (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Helga Ebeling vom bmb+f eröffnete den internationalen Kongreß, auf dem rund 100 TeilnehmerInnen aus 13 Workshops vier Termine wählten und einem abendfüllenden Kultur- und Rahmenprogramm folgten.

Erfolgreich und verantwortungsbewußt

Die Business-Frauen und -Männer der Zukunft auf dem Weg zur Informationsgesellschaft begreifen sowohl sich als auch andere als gesellschaftliches und betriebliches Wesen.
Aus der Eröffnungsrede Barbara Wagners:
"Unternehmen waren schon immer in gesellschaftliche Strukturen eingebettet. Gesellschaftliche Veränderungsprozesse und Probleme spiegeln sich in den Unternehmen unmittelbar wider. Im Kontext des permanenten Wandels wird die Rolle der Unternehmen als planende und integrierende organisatorische Einheit einer Gesellschaft immer bedeutsamer. Dies stellt erhöhte Anforderungen an Führungskräfte, diese Prozesse zu erkennen, Ängste anzusprechen, Wandlungsprozesse zu moderieren, zuzuhören und familiärer bzw. gesellschaftlicher Verantwortung Raum zu geben..."

Drinnen und draußen - auch im "global village"

Auch in der "virtual reality" (die ja wiederum nur unsere Realität abbildet), existiert " ein Drinnen und Draußen" - dazu Barbara Wagner: "Der ständige Wandel erfordert auch ein Innehalten. Neben wirtschaftlichen Karrieren und erfolgreichen Börsengängen gibt es den Kosovo, die Erdbebenopfer und die persönlichen Krisen im eigenen Umfeld, die zu einer raschen beruflichen und gesellschaftlichen Ausgrenzung führen können. Wir müssen unser aller Bewußtsein schärfen für den Spagat zwischen ökonomischem Erfolg und gesellschaftlicher Verantwortung..."

Diversity-Kompetenz

Barbara Wagner: "Die Gestaltung unserer Zukunft hängt in hohem Maße davon ab, wie es uns gelingt, eine Unternehmenskultur zu schaffen, die wirtschaftlichen Erfolg, technischen Fortschritt und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.
Der partnerschaftliche, gleichberechtigte und respektvolle Umgang zwischen unterschiedlichen Geschlechtern und Kulturen ist hierfür eine wesentliche Voraussetzung... Die-sen Respekt bezeichnen wir im Zentrum für Weiterbildung als Diversity-Kompetenz." (diversity = Vielfalt)

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Die Zukunft ist weiblich

Sabine Asgodom von Asgodom Live! bekannte sich "schuldig, viele Jahre lang Frauen aufgefordert zu haben, wie Männer zu denken und zu handeln… Aber ich habe beobachtet, nachgedacht und gelernt. Und ich habe kapiert: Frauen sollten wissen, wie Männer sind, wie sie denken und handeln. Aber sie sollten Frauen bleiben."
Nicht das männliche Maß soll den weiblichen Erfolg messen, sondern die weibliche Qualität, die sich dann erst entfaltet, wenn frau "ihren eigenen Stärken, Fähigkeiten, Stimmungen und Gefühlen vertraut. Auch oder gerade weil diese oft ganz anders scheinen als bei ihren Kollegen und Vorgesetzten":

Emotionale Intelligenz

Wir brauchen weder "coole fuzzies" noch "Betonfrauen" noch "frustierte Erbsenzähler mit innerer Kündigung". "Wir brauchen Persönlichkeiten, die bei Sinnen sind, d. h. alle ihre Sinne nutzen, um entscheiden und handeln zu können, kurz: die emotional intelligent sind."
"Es ist also völlig unnötig, sich verzweifelt die weiblichen Seiten abzutrainieren wie Einfühlungsvermögen und Mitgefühl, Emotionalität und Lebensvielfalt… Denn längst gilt als Wert, was man Frauen jahrzehntelang als Schwäche angekreidet hatte. Männer sitzen jetzt in Seminaren und lassen ihre EQ trainieren. Soziale Kompetenz wird zum Leitsatz der guten Führungspersönlichkeit. Manche Frauen, für den Job gestählt, schauen fassungslos zu.

Drei Erfolgsfaktoren:

Sabine Asgodom stellte die Ergebnisse einer US-Studie vor, wonach der Aufstieg nur zu einem geringen Teil von Leistung abhängt. Die Studie ergab folgende Bewertung:

  • Leistung: 10 Prozent
  • Selbstdarstellung 30 Prozent
  • Kontakte 60 Prozent

Danach kommt es also auf eine der stärksten Fähigkeiten von Frauen an: auf Kommunikation.

Anstatt noch ein Diplom zu erwerben, noch schneller zu arbeiten und abends "auch noch den Partner zu pampern" empfiehlt Sabine Asgodom:

  • kongruentes Selbstwertempfinden
  • bewegen + spüren (mit 7 Sinnen)
  • eine weiblich geprägte Unternehmenskultur und
  • "don't dream it - be it!"

Sie plädiert außerdem für kleinere Einheiten anstelle unflexibler Großkonzerne mit dem Wendekreis eines Wals und gewinnt selbst der "glass ceiling", der "gläsernen Decke" in Unternehmen, die einen weiteren Aufstieg für Frauen unmöglich macht, eine konstruktive Kickoff-power ab:
"Ich sehe die glass ceiling nicht mehr nur als ärgerliche Barriere, sondern erkenne sie als Motivation für Frauen, sich selbständig zu machen und ihre Talente und Konzepte erfolgreich umzusetzen." - Glass ceiling als Gründerinnenkapital?, als Start-up Katapult für's eigene Unternehmen?
Abgesehen von der Frage danach, ob sich Unternehmen eine solche "Abwanderung" leisten können, wünscht sich Sabine Asgodom eine Versöhnung der Geschlechter, eine Versöhnung zwischen Kopf und Körper und damit eine Versöhnung von männlichem und weiblichem Denken.
Wer "die vier großen E" bei sich stärken möchte (Eigenschaften, Erfahrungen, Erfolge & Emotionen) kann dabei auf ihre Unterstützung zählen:
Asgodom live Training · Coaching
Stuntzstr. 13, 81677 München
Tel: 089/ 91 07 64 14
Fax:089/ 92 40 12 35
e-mail: asgodom@aol.com

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Eine "Plenumstochter"

In der sich anschließenden Plenumsdiskussion "Anforderungen an weibliche Führungskräfte in der Informationsgesellschaft" wurde eine Phantasietochter geboren, die:

  • nur ein Geschwister hat
  • deren Eltern akademisch sind
  • und führungserfahren.

Außerdem genießt dieses glückliche Wesen bereits als Berufsanfängerin Förderprogramme.

Selbstredend kollidiert dieses Wunschbild mit unserer gesellschaftlichen Realität:

  • das Maß ist immer noch männlich
  • das Bildungssystem im argen
  • die Berufswahlorientierung dito und
  • Solidarität unter Frauen noch allzu häufig ein Fremdwort.

Bruch in der Pubertät

Helga Ebeling brachte es auf den Punkt: "Das kleine Mädchen greift nach den Sternen, das pubertierende faßt sich an die Nase" - das Selbstbewußtsein junger Frauen muß aufgemöbelt werden, wollen wir die Zukunft tatsächlich weiblich gestalten.
Neben der differenzierten Koedukation gilt es, gesamtgesellschaftlich zu fragen: Warum kommt es zum Bruch in der Pubertät? Warum ist das kleine Mädchen tapfer, mutig, wild? Warum fühlt sich die junge Frau "unwohl"? - Wahrscheinlich liegt die Antwort näher als vermutet: für junge Frauen gibt es einfach zu wenig attraktive Identifikationsangebote.
Insgesamt zeigte der Tenor der Diskussion weniger gesellschaftliches Denken und eher eine individualorientierte Einschätzung (ist wirklich eine jede ihres Glückes Schmiedin?) - aber alle waren sich einig: wir wünschen uns Visionen, Netzwerke, Zeit und Raum.
An der Diskussion beteiligten sich auf dem Podium: Werner Bierend (Unternehmensberatung), Helga Ebeling (bmb+f), Brigitta Kress (Balancing Consult), Dr. Dorothea Schemme (BiBB) und Karin Schürmann (Deutsche LH); es moderierte Dr. Renate Hauser (Journalistin).

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Die Workshops im Überblick:

  1. E-Business - Erfolgreiche Marketingstrategien im Internet
  2. Internet-Einführung
  3. Online-Kommunikation und virtuelle Organisation
  4. Voraussetzung für den Einstieg in Internet und Intranet
  5. Datenfernübertragung
  6. Interkulturelle Kompetenz in der Informationsgesellschaft
  7. Women's Networking - Vernetzung der Netzwerke
  8. Struktur - Spannung - Emotion
  9. Feedbacktheater
  10. Wissensmanagement
  11. Telearbeit - neue Potentiale für Unternehmen und Beschäftigte
  12. Telelearning - Wie lernen wir im 21. Jahrhundert?
  13. Call-Center als Teil der Unternehmenssorganisation
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Communication Breakdown

Das Unternehmenstheater Galli Frankfurt präsentierte spontanes, durch Zuruf aus dem Publikum entstehendes Kommunikationstheater. Bei dieser Theaterform geht es vor allem um Kommunikationssituationen aus dem Business-Alltag - die so dargestellt nicht nur Erkenntnisse vermitteln, sondern auch eine gehörige Portion Spaß.

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"Typisch deutsch"?

Dr. Anne Rösgen von proInnovation Saarbrücken leitete Workshop Nr. 6, der sich mit folgenden Themen be-faßte:

  • interkulturelle Kompetenz
  • German Business Culture und
  • Management virtueller interkultureller Zusammenarbeit

Dr. Anne Rösgen: "Global, international, jeder mit jedem und alle miteinander. Die Informationsgesellschaft kennt schon lange keine Grenzen mehr. Doch wie kommunizieren Menschen miteinander, die aus völlig anderen Kulturkreisen kommen?... Kulturspezifische Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster bleiben weitgehend unbewußt..." - und, wie eine Liste der "Do's and don'ts" ergab, kann es peinlicher sein, die Geste des Gegenübers zu imitieren als bei der eigenen Gestik zu bleiben - klassisches Beispiel dafür: der Kotau, von Deutschen ungeschickt ausgeführt - im Gegenzug mag der übertrieben geschüttelte Händedruck Befremden auslösen. Fazit: kulturelle Eigenheiten bewahren.

Fremd im eigenen Land

Gleichzeitig zeigte der Workshop auf, daß interkulturelle Verständnisprobleme nicht erst im sog. "Ausland" auftreten - eine Teilnehmerin erzählte: "Nachmittags traf ich mich in München mit einer Delegation aus Tansania. Das Gespräch mit den afrikanischen Frauen war warmherzig, freundschaftlich und solidarisch. Am selben Abend flog ich nach Frankfurt und fühlte mich plötzlich fremd im eigenen Land: diese Anzugmänner und -frauen, die Handy-Manie - da sehnte ich mich nach der freundschaftlichen Atmosphäre des Nachmittags zurück."
Natürlich spielte auch das deutsch-deutsche Thema eine große Rolle, ebenso die Unterschätzung der eigenen kulturellen Prägung - "Ich bin nicht typisch deutsch". Von wegen!

Interkulturelle Kompetenz

Den typischen auf uns bezogenen Vorurteilen wie "Deutsche sind langsam, logisch und analytisch, stehen unter Vollständigkeitszwang und beginnen bei Problemen grundsätzlich mit deren Vor- und Frühgeschichte" setzte Dr. Anne Rösgen die Entwicklung interkultureller Kompetenz entgegen, d. h.:

  • Gemeinsamkeit im Denken, Handeln und Verhalten herstellen
  • Kulturelle Eigenheiten erhalten
  • offen sein, beweglich und empathisch
  • kulturelle Zusammenhänge differenziert erfassen und
  • eigene Verständigungs- und Bewältigungsstrategien entwickeln.

Zumal 80 - 90 % der Kommunikation nonverbal erfolgt, ist auf dem Irrweg, wer glaubt, "gute Fremdsprachenkenntnisse und die Bereitschaft zu Reisen" allein befähigten zu interkultureller Kommunikation. Dr. Anne Rösgen: "Für den Erfolg interkultureller Zusammenarbeit ist es von größter Bedeutung, inwieweit es gelingt, die kulturellen Unterschiede bewußt zu machen."
Sie selbst bietet dafür Workshops, Beratungen, Seminare und auch Moderationen an:
proInnovation
Dr. Anne Rösgen
Ziegelstr. 18, 66113 Saarbrücken
Tel: 0681/ 425 41
Fax: 0681/ 416 34 98
e-mail: roesgen.anne@t-online.de

Virtuelle interkulturelle Kommunikation

Für dieses Thema verwies Dr. Anne Roesgen auf den Aufsatz "Working virtually accross spaced time & culture" und die Adressen:

sowie auf die TU Chemnitz und deren Projekt "SIETAR" - Society for Intercultural Education, Training & Research".

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Organisationsentwicklung: von real zu virtuell

Wie zur Bestätigung interkultureller Vorurteile und maskuliner Identität holte Prof. Rainer-Lionel D'Arcy von Tri Consult Kelkheim in seinem Plenumsvortrag bis zur Vor- und Frühgeschichte des Taylorismus aus. Der Berater für Sicherheit in der EDV im allgemeinen und im Internet im besonderen beschrieb den langatmigen Bogen von der Industrialisierung bis zur lean production ("natürlich" in der Autoproduktion, die für ein weibliches Publikum besonders interessant und identifikationsspendend ist). Seine

drei Erfolgsfaktoren:

  • 1/3: Menschenführung
  • 1/3: wie werden Produkte/Prozesse gestaltet und
  • 1/3: wie wird automatisiert.

Prof. D'Arcy beschrieb "die Entdeckung des Prozesses" seit 1990 und erschöpfte sich in seiner Zukunftsprognose in klassischer positivistischer Manier: "Wir wissen nicht, was morgen ist, weil wir nicht wissen, was wir morgen wissen werden" (Karl Popper).
Prof. D'Arcy "vergaß" darüber hinaus den zweiten Teil seines Themas, nämlich die Entwicklung zur virtuellen Organisation, zu der er lediglich den peinlichen Beitrag zu leisten wußte, daß "virtuell" von "viril" = "männlich" komme (tatsächlich steckt nicht "viril" dahinter, sondern "vir", und "virtuell" heißt einfach nur "möglich" und nicht "männlich").

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Struktur-Spannung-Emotion

unter diesem Titel fand ein spannender Workshop mit Gila Otto von Frau und Arbeit e.V., Hamburg und mit Regina Haeger, Theaterpädagogin aus Hamburg, statt.
Gila Otto repräsentierte "die Struktur", Regina Haeger "die Gefühle". Das experimentierfreudige Expertinnen-Team wagte sich an heiße Eisen:
Wieviel Prozent meines Handelns wird durch Gefühle bestimmt?
Die Antworten der Teilnehmerinnen reichten von 20 bis 90 % - Tendenz: 50 % und (zum Teil viel) weniger…

Emotionen bedingen das Handeln und werden durch das Handeln bedingt

Während Gila Otto den Einfluß von Emotionen auf die (Arbeits-)Struktur und den Einfluß der (Arbeits-)Struktur auf die Emotionen bewußt machte, damit sie nicht unbewußt Einfluß nehmen, nahm Regina Haeger die Position einer Beobachterin ein und händigte jeder Teilnehmerin Kärtchen aus, auf denen ihr Eindruck stand - z. B.: "schön, ich teile gerne mit", "forsch", "das macht mir Spaß", etc. - manche empfanden dies als "Übergriff", doch nachdem sich dieser als Augenblicks- und Wirkungsspiegelung (im Gegensatz zu einer Gefühlsbeschreibung) klärte, entspannte sich die Atmosphäre sichtlich:
Besonders erhellend erwies sich auch ein Analyse-Spiel, bei dem das Foto einer Frauengruppe als Ausgang für folgende Fragen diente: Wer könnte die Chefin sein, wenn ja, warum?, wie ist die Beziehung zu ihren Kolleginnen?, warum ist sie (un)gern Chefin?, was bedeutet für diese Chefin Erfolg? - Auch dieses Spiel bewies: Fragen sind bedeutend spannender als Antworten.

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Resümee

Die enorme Fülle an Workshops, Plenums- und Kulturveranstaltungen thematisierte auch noch E-Business, 3D-Welten, Internet-Services, E-Commerce, die strategische Bedeutung von Call-Centern und Telemarketing, bot Tanzvergnügen mit "Kick La Luna", den Film "Aus der Rolle tanzen" von Gundula Englisch und Hiltrud Reiter sowie kulinarische Leckereien.

Lust auf Zukunft

Die Tagung e-motion@l business erreichte ihr ehrgeiziges Ziel, Frauen zu animieren, mit eigenen Ideen und Konzepten die Entwicklung zur Informationsgesellschaft mitzugestalten. Es wäre interessant gewesen, als Abschlußveranstaltung nicht noch eine neue Diskussion zu eröffnen, sondern die ReferentInnen und ExpertInnen zu einer reflektierenden Abschlußrunde zu bewegen.
Informationen und Surfadressen:
http://www.zfw.de
und http://www.women.de

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